»Die ersten Schönwetterhochs aus dem Süden machen sich bemerkbar. Du sitzt vor (!) einer Bar oder an einen Nuraghen gelehnt in der warmen Sonne und freust dich des Lebens. So geht Urlaub! Alles richtig gemacht!«
Auszug Reisebuch, Seite 84

Zu Ostern kommt die erste Reisewelle auf Sardinien an: Festlanditaliener gönnen sich eine Auszeit zum wichtigsten Kirchenfest der Katholiken, Exil-Sarden kehren zu ihren Familien zurück und alle am nördlichen Rand der Alpen nutzen die freien Tage für eine schnelle Fahrt in den warmen Süden.
Alle machen einen ganz entspannten Eindruck. An den ruppigen Tagen gehen sie eingemummelt in drei Lagen Klamotte plus Windbreaker am Strand spazieren. Scheint die Sonne, sitzen sie sofort im T-Shirt und kurzen Hosen im Cafe, während so mancher Sarde sich noch hartnäckig weigert, seine Winterjacke auch nur zu öffnen, geschweige denn, auszuziehen. Ungläubiges Staunen auf beiden Seiten.
Wer jetzt allerdings mit durchorganisierter Infrastruktur rechnet, steht etwas ratlos da. Da kommt es auf „Gewusst wie, wo und wann“ an. Das schwarzschafige Reisebuch verrät dir die wichtigsten Feste und gibt Tipps für das Leben in der echten Nebensaison.
