Sardinien im März: Nichts

»Die Sonne scheint richtig warm, als wär nichts gewesen. Der Vitamin-D-Vorrat wird wieder aufgefüllt, das schwarze Schaf wird zum Märzhasen und springt aufgeregt umher. Schnelle, leichte Touren zum Eingewöhnen in die Outdoor-Saison. Auf den Wegen und Straßen nur Einheimische und noch ein paar Nebensaison-Verrückte. Toll!«

Auszug Reisebuch, Seite 64

Im März sind häufig auch die Ostertage angesiedelt. Mit ihnen beginnt die Reisesaison auf Sardinien. »Von Ostern bis Oktober« lautet eine Faustregel, nicht nur für Sommerreifen, sondern auch für den Tourismus auf Sardinien. Viele nutzen die Brückentage, rechne dann mit Staus in Norditalien und sogar auf der Insel.

Ohne Ostern ist die Insel im März noch immer sehr bei sich. Unaufgeregt, unspektakulär – es sei denn, es stürmt gerade oder schneit in den Bergen doch noch einmal. Der Monat ist für seine Kapriolen berühmt.

Das schwarze Schaf streift durch den Südwesten, das Sulcis. Dort ist es bereits wunderbar warm, überall beginnt es zu blühen und die Erkundung der verlassenen Bergbausiedlungen erlaubt eine Reise in eine andere Zeit.

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